DE
Nach einem Monat der Unentschlossenheit, der Introspektion, des Zweifels und der Ruhe sind wir vorwärts gegangen in der Zeit danach. Jenseits im Coronadream ?… auch wenn wir uns vor einem zauberhaften Morgen ohne Kater fürchten, arbeiten wir hartnäckig weiter für die selbst geschriebene Literatur und die Musik. Das Programm dieses Monats steht unter dem gleichen Motto „Wer Barfuß kommt schreibt und musiziert meist am schönsten“, ein Motto, das die Energie derer vereint, die unter den fröhlichen Blicken eines Publikums, das sich voll und ganz der Sache für einen in Berlin maßgeschneiderten Salon verschrieben hat, einen Schritt auf die Bühne wagen möchten!

Diesen Monat drei außergewöhnliche Konzerte, organisiert von Jazz am Helmholtzplatz, dem Ehrengast der Salon :

Am Freitag, den 19. Juni 2020 um 19:30 Friedman/Smith/Steinhoff Trio
mit Danielle Friedman (Klavier), Greg Smith (Schlagzeug) und Conrad
Steinhoff (Bass).

Am Sonntag, den 21. Juni 2020 um 19:30 Uhr Movie Music mit Zoran Terzic
(Klavier), Johannes Fink (Cello), Rudi Mahall (Klarinette), Jan
Leipnitz (Schlagzeug).

Am Freitag, den 26. Juni 2000 um 19:30 Uhr Milonga Roots mit Pablo
Woiz (Klavier), Leo Gerstner (Schlagzeug) und Sven Holscher (Bass).

Das Kammermusikprogramm wird aller Voraussicht nach Anfang Juli wieder aufgenommen.

Die Terminen des Poetiklabors sind am :

Immer Dienstags, außer am vierten Dienstag des Monats, Lesekreis im Salon.
Dienstag, 16. und 30. Juni von 19.00 bis ca. 22.30 Uhr: Ist das
Schreiben eine Art von Absage? oder wie man die Zunge procastinieren kann, um sie besser zu retten. Vorlesen von selbstgeschriebenen Texten und Austausch. Anschließendes Lesen von Kafkas Texten.

Am Dienstag 23. von 20:00 bis 22:00 Uhr feiern wir unser Wiedersehen
mit dem Kiezladen in Prenzlauerberg, Duncker Str, 14: auf dem Abendmenü steht Wittgenstein: Philosophische Untrersuchungen. Wir haben vor kurzem die folgenden Absätze überprüft:

371
Das Wesen ist in der Grammatik ausgesprochen

372
Überlege : »Das einzige Korrelat in der Sprache zu einer
Naturnotwendigkeit ist eine willkürliche Regel. Sie ist das Einzige,
was man von dieser Naturnotwendigkeit in einem Satz abziehen kann«

373
Welche Art von Gegenstand etwas ist, sagt die Grammatik. (Theologie
als Grammatik)

Samstag, den 27. Juni. Von 11:00 bis 13:30: Schreibwerkstatt mit Wortsalat als Buffet !

Für Juli wird eine „offene Lesebühne“ unter dem ebenso vielversprechenden Titel „Sprachmelodien oder Poetik der Sprachen der Welt“ mit musikalischer Begleitung vorbereitet.

Informationen, Reservierungen und Preise auf der Website:
http://www.lecritoire.de

Und per Telefon unter 030 28 61 05 39

Schließlich vergessen wir nicht, dass der Salon, um die Salonkultur wiederzubeleben, eine familiäre Küche anbietet, von mediterraner Inspiration mit einem Hauch von Elsass und Lothringen … Dies, um unsere Gäste zu erfreuen und unsere musikalischen und literarischen Abende zu festlichen Momenten zumachen. Und nicht zuletzt wegen des uneigennützigen Zwecks unsere Ohren und Gaumen zu stimmulieren und wir plötzlich beginnen ein Kinderlied zu summen und denken: Ja, Oma kocht!

Verfassen Sie einen Kommentar