
Carol Liebowitz – Birgitta Flick
Das Duo der New Yorker Pianistin Carol Liebowitz und der Saxophonistin Birgitta Flick aus Berlin fügt eine weitere höchst spannende Dimension zu den engen musikalischen Beziehungen der beiden Städte hinzu. Das Spiel des Duos erschafft einen außergewöhnlichen Klang, in dem sich die Freiheit des Ausdrucks mit einer lyrischen Intensität verbindet – sei es in eigenen Kompositionen, spontanen Improvisationen, Erkundungen in die Welt des Great American Songbook oder in der Musik Lennie Tristanos, Connie Crothers‘ und anderen.
Die erste Begegnung der beiden Musikerinnen war 2010 in einem Berliner Jazzclub. Als sie sich 2014 in New York wieder begegneten, ergab sich die Gelegenheit, intensiv für mehrere Monate zusammen zu spielen. Seither touren sie regelmäßig gemeinsam in Europa und in der New Yorker Gegend. 2018 veröffentlichte sie ihr erstes Duoalbum bei Leo Records, gefördert durch den Berliner Senat, das sie 2022 auf einer Tour durch Europa und in New York City an Veranstaltungsorten wie der WIM in Zürich und dem Ibeam Brooklyn vorstellten.
Wir öffnen um 17:00 Uhr. Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr. Sie können vor dem Konzert und nach dem Konzert unsere Spezialitäten von Quiches und Obst-tartes oder Crumble bestellen. Wir schließen um 22:30 Uhr!
Beachten Sie, dass Sie In unserem Ticketpreis einen Gutschein im Wert von 5 Euro für Bestellung auf unserer Speisekarte erhalten.
Wenn Sie unsere Spezialität aus Frankreich probieren möchten, empfehlen wir Ihnen sehr, eine E-Mail mit Eure Wünsche (Ihrer Lieblings Quiches, Suppe, Salat oder Desserts) an L’écritoire zu schreiben! Gerne werden wir Ihnen über unser Abend Speisenangebot informieren!
https://carolliebowitz.bandcamp.com/album/malita-malika
Carol Liebowitz bringt einen einzigartig ausdrucksstarken und persönlichen Sound in die Jazz- und freie Improvisationsszene. Nachdem sie sich während des Studiums zunächst dem klassischen Repertoire gewidmet hatte, wandte sie sich ganz der Improvisation zu und studierte bei der renommierten Pianistin Connie Crothers. Seit den 90er Jahren ist sie Teil der kreativen Musikszene New Yorks und tourte in den letzten zehn Jahren häufig durch Europa. Sie hat mehrere von der Presse hochgelobte Alben bei Line Art und Leo Records veröffentlicht. Ihr 2024 erschienenes Quartett-Album Ephemeris – auf dem dänischen Label Marsken mit Louise Dam Eckardt Jensen, Tom Blancarte und John Bernard Wagner – wurde von The New York City Jazz Record (NYCJR) als „ein beglückender Geniestreich der improvisierten Musik des 21. Jahrhunderts” bezeichnet. Eine weitere Rezension des NYCJR beschrieb ihr Trio-Album Blue Shift mit Adam Lane und Andrew Drury als „ein Fest der Dynamik und Farbe” und bemerkte weiter: „Liebowitz’ Klavierspiel kennt keine Grenzen.” Ihre neueste Aufnahme, ein Duo mit dem Altsaxophonisten Nick Lyons auf Steeplechase, ist „sowohl komplex, als auch direkt und mitreißend”, so das Jazz Journal. Carol lebt in New York City.
Birgitta Flick ist eine in Berlin lebende Improvisationsmusikerin und Komponistin mit einem besonderen Interesse für das Zusammenwirken von Notation und Improvisation und die Erforschung von Methoden des kollaborativen kreativen Arbeitens. Musikalisch ausgebildet am Jazz-Institut Berlin (UdK/HfM „Hanns Eisler“, Saxophon), am Royal College of Music in Stockholm (Komposition) und durch private Studien bei Connie Crothers in New York City, arbeitet sie international mit ihren eigenen Gruppen in Berlin, Stockholm, Wien und New York City sowie als Komponistin für und mit Ensembles wie dem Stockholmer Vokalensemble VoNo oder Lux:NM aus Berlin. Ihre Arbeit ist durch eine umfassende Diskografie und eine Chorausgabe des schwedischen Gehrmans Musikförlag in der Reihe #swedishchoralmusic dokumentiert und wurde unter anderem durch den Berliner Senat und den deutschen JazzBaltica-Förderpreis unterstützt. Im Jahr 2025 wurde sie mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Komposition/Arrangement des Jahres“ ausgezeichnet. 2025 schloss sie zudem ihre Promotion in künstlerischer Forschung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit einer Arbeit im Bereich Komposition und Improvisation ab.
Presse:
it would be easy to mistakenly assume that parts of improvisations like “Moon” and “Jasmine” were written out. The title track actually was (it’s one of Flick’s), yet the playing is so in character with the composition that the dividing line between reading and improvising all but disappears. . . .There also are some standards in the mix, two of which are sung by Liebowitz. She does a lovely job with the Harry Warren/Al Dubin chestnut “September In the Rain” (which is introduced by a playful rendition of Billy Bauer’s “Marionette”). But it’s her powerfully emotional rendering of “You Don’t Know What Love Is” that really makes the album.
—J.D. Considine, Editor’s Pick, November 2018, Downbeat
A glorious album, exceptionally fascinating, pensive and reflectively poetic . . .
—Ken Cheetham, jazzviews.net
Here’s a very unusual jazz CD. . . . And they are BRILLIANT. . . . It is both a sensual and an intellectual experience. In a strange way, they almost make you feel as if you were looking into their souls or psyches as they play. . . . Their sense of unity is so complete that you’d think they had been playing together for years rather than sporadically. . . . Overall, this is a marvelous recording, and I urge you to listen to it.
—Lynn René Bailey, artmusiclounge.wordpress.com
MALITA-MALIKA was chosen by Hrayr Attarian in his list as one of Top Ten Jazz Recordings in the 2018 NPR JAZZ CRITICS POLL as well as the JAZZ JOURNALISTS ASSOCIATION “Best of Jazz 2018” POLL
